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Schlaftipps

Goldene Regeln für guten Schlaf

Wie finden Sie zum gesunden Schlaf?

Ein gesunder Schlaf dauert je nach Alter und Veranlagung etwa sechs bis zehn Stunden. Pro Nacht durchschläft man etwa fünf tiefe Phasen, die unterbrochen werden durch flache Perioden mit Träumen und schnellen Augenbewegungen (REM-Phase, Rapid Eye Movement). Das Bewusstsein ist abgeschaltet, bleibt jedoch für Reize von aussen und aus dem Körper empfänglich, die den Schläfer aufwecken können.
Oft sind nicht Krankheiten die Hauptursache für Probleme mit dem Schlaf, sondern über Jahre erworbene falsche Schlafgewohnheiten und eine unvorteilhafte Lebensgestaltung.

In vielen Fällen entstehen ungünstige Schlafgewohnheiten durch falsche Vorstellungen über den normalem Schlaf und durch unrealistische Erwartungen zu Schlafdauer und Schlafqualität.

Nicht selten kann Aufklärung Beschwerden und ihre Folgen lindern oder beseitigen. Wer normale Phänomene und Variationen des Schlafes kennt und über den richtigen Umgang mit Schlafstörungen und harmlosen Veränderungen des Schlafes Bescheid weiss, kann besser damit umgehen.

Versuchen Sie’s mit unseren Schlaftipps:

Schlafdauer

Schlafen Sie nur so lange, wie Sie benötigen, um am nächsten Tag erfrischt zu sein. Wenn Sie die Zeit reduzieren, die Sie schlafend im Bett verbringen, können Sie den Schlaf vertiefen und Schlafunterbrüche vermeiden. Übermässig lange Zeiten im Bett führen zu unterbrochenem und oberflächlichem Schlaf.

Aufwachen

Die immer gleiche morgendliche Aufwachzeit führt zur immer gleichen Einschlafzeit. Das hilft, die biologische innere Uhr zu richten und zu stabilisieren.

Aufstehen

Stehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit auf – an allen sieben Tagen der Woche und unabhängig davon, wie wenig Sie in der betreffenden Nacht geschlafen haben.

Sport und Bewegung

Treiben Sie regelmässig Sport beziehungsweise bewegen Sie sich angemessen. Planen Sie Ihr Training so, dass Sie es drei Stunden vor der geplanten Schlafenszeit beenden können. Körperliche Tätigkeit tagsüber verstärkt den inneren 24-Stunden-Rhythmus von Ruhe und Aktivität und erleichtert das Einschlafen.

Wohlfühlen

Sorgen Sie dafür, dass Sie sich in Ihrem Bett und Schlafzimmer wohl fühlen. Wählen Sie ein Bett, eine Matratze und Schlafbekleidung, die für Sie bequem sind. Schirmen Sie Licht- und Lärmquellen so gut wie möglich ab.

Temperatur

Sorgen Sie für eine angenehme Temperatur im Schlafzimmer: Je nach Bettdecke und Schlafbekleidung sind 16 bis 20° C optimal.

Essen

Nehmen Sie regelmässige Mahlzeiten zu sich, und gehen Sie nicht hungrig zu Bett. Hungergefühl kann den Schlaf stören. Ein leichter, kleiner Imbiss, nicht zu fett und nicht zu schwer, kann das Einschlafen fördern.

Trinken

Vermeiden Sie es, am Abend viel zu trinken. Wenn Sie am Abend wenig trinken, verringern Sie den Harndrang und die Zahl der nächtlichen Toilettengänge und damit auch das häufige Aufwachen.

Kaffee & Co.

Reduzieren Sie die Einnahme koffeinhaltiger Getränke. Koffeinhaltige Getränke und Lebensmittel (Kaffee, Schwarz- und Grüntee, Cola, Schokolade) können Einschlafschwierigkeiten, nächtliches Aufwachen und oberflächlichen Schlaf bewirken. Selbst Koffeingenuss in der ersten Tageshälfte kann den Schlaf stören.

Alkohol

Vermeiden Sie Alkohol, insbesondere am Abend. Obwohl Alkohol durch eine entspannende und stimmungsaufhellende Wirkung das Einschlafen begünstigen kann, führt er zu häufigem Aufwachen gegen den Morgen und damit zu weniger erholsamem Schlaf.

Rauchen

Rauchen und «Vapen» können den Schlaf stören, denn Nikotin ist ein Stimulans. Versuchen Sie bei Schlafschwierigkeiten, das Rauchen am Abend und in der Nacht erst recht zu unterlassen.

Probleme

Nehmen Sie Ihre Probleme nicht mit ins Bett. Reservieren Sie Zeit am frühen Abend, um sich mit Ihren Problemen zu beschäftigen und um die Aktivitäten des kommenden Tages zu planen. Ungelöste Sorgen können das Einschlafen und den Tiefschlaf beeinträchtigen.

Versuche

Vermeiden Sie lange Versuche einzuschlafen. Einschlafversuche verschlimmern das Problem. Verlassen Sie stattdessen das Schlafzimmer, und gehen Sie einer entspannenden Tätigkeit nach. Vermeiden Sie stimulierende Aktivitäten – wozu auch Filme und zu spannende Bücher etc. gehören. Gehen Sie erst wieder zu Bett, wenn Sie sich schläfrig fühlen.

Uhr und Wecker

Legen Sie die Uhr und den Wecker zur Seite oder unter das Bett. Wenn Sie in der Nacht die Uhrzeit verfolgen, frustriert, besorgt und verärgert Sie das, was Ihren Schlaf negativ beeinflusst.

Siesta

Achten Sie auf Ihr Schlafbedürfnis am Tag. Wenn Sie regelmässig ein Schlafbedürfnis zu einer bestimmten Tageszeit verspüren, legen Sie sich in ruhiger Umgebung zu einer Ruhepause von höchstens 30 Minuten hin. Benutzen Sie dabei immer einen Wecker.

wolken

Online-Test

Sind Sie tagesschläfrig?

Nehmen Sie Tagesschläfrigkeit nicht auf die leichte Schulter: Sie kann in alltäglichen Situationen gefährlich für Sie und andere sein. Die Epworth-Schläfrigkeits-Skala, 1991 im Epworth-Spital im australischen Melbourne entwickelt und heute auf der ganzen Welt angewandt, zeigt Ihnen, wie schläfrig Sie tagsüber in der Regel sind und ob Sie einer Behandlung bedürfen. 85 % der gesunden Teilnehmer erzielen einen Wert unter zehn Punkten.

Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass Sie in einer der folgenden Situationen einnicken oder einschlafen, sich also nicht nur müde fühlen?

Beginnen Sie bitte mit der ersten Frage. Ihr Resultat finden Sie unten.

Online-Test

Normale Werte

Sie leiden nicht an Tagesschläfrigkeit. Gefährliche Einschlafneigung oder Ankämpfen gegen den Schlaf sind bei Ihnen nur unter Schlafmangel oder nachts zu erwarten.

Wert in der oberen Norm

Sie sind leicht schläfriger als ein durchschnittlicher Mensch, der ausgeschlafen ist. Unter Schlafmangel und nachts kann Ihre leichte Schläfrigkeit die Fahrtüchtigkeit und die Aufmerksamkeit einschränken.

Leicht erhöhte Schläfrigkeit

Sie sind ein etwas schläfriger Mensch, der bei Untätigkeit, Monotonie und Desinteresse vor den meisten anderen einschläft. Gehen Sie vorsichtig mit Ihrer Schläfrigkeit um. Kämpfen Sie beim Autofahren und anderen risikoreichen Tätigkeiten nie gegen den Schlaf an, sondern unterbrechen Sie solche Aktivitäten sogleich, um sich zu erfrischen. Wenn eine Verlängerung Ihrer täglichen Schlafdauer um eine Stunde die Schläfrigkeit nicht vermindert, könnte bei Ihnen eine Schlaf-Wach-Störung vorliegen. Bringen Sie Ihre erhöhte Tagesschläfrigkeit beim nächsten Arztbesuch vor.

Krankhafte Schläfrigkeit

Sie sind deutlich schläfriger als andere Personen und haben ein Problem mit Schläfrigkeit. Vermeiden Sie Autofahrten und andere gefährliche Tätigkeiten, wenn Sie sich nur schon ein wenig schläfrig fühlen. Falls eine Verlängerung Ihrer täglichen Schlafdauer um eine Stunde Ihre hohe Einschlafneigung nicht verbessert, liegt bei Ihnen sehr wahrscheinlich eine Schlaf-Wach-Störung vor. Sie sollten bald mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Schwere Schläfrigkeit

Sie sind krankhaft schläfrig und gefährden sich und andere Personen, wenn Sie Auto fahren oder andere risikoreiche Tätigkeiten verrichten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre erhöhte Schläfrigkeit. Eine schlafmedizinische Abklärung ist bei Ihnen angebracht.

Alarmierend hohe Einschlafneigung

Ihre Schläfrigkeit ist alarmierend. Sie sollten kein Auto lenken und keine risikoreichen Tätigkeiten ausüben. Sie benötigen ohne weiteren Verzug eine schlafmedizinische Abklärung, denn Sie leiden mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer schweren Schlaf-Wach-Störung.

Sind Sie tagesschläfrig?

Nehmen Sie Tagesschläfrigkeit nicht auf die leichte Schulter: Sie kann in alltäglichen Situationen gefährlich für Sie und andere sein. Die Epworth-Schläfrigkeits-Skala, 1991 im Epworth-Spital im australischen Melbourne entwickelt und heute auf der ganzen Welt angewandt, zeigt Ihnen, wie schläfrig Sie tagsüber in der Regel sind und ob Sie einer Behandlung bedürfen. 85 % der gesunden Teilnehmer erzielen einen Wert unter zehn Punkten.

Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass Sie in einer der folgenden Situationen einnicken oder einschlafen, sich also nicht nur müde fühlen?

Beginnen Sie bitte mit der ersten Frage. Ihr Resultat finden Sie am Ende.

Online-Test (#13)